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Das dritte Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort war für Niklas Krütten eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Nach taktischem Pech im ersten Qualifying und einem unverschuldeten Ausfall in Rennen 1 zeigte das Team eine starke Moral und wurde am Ende mit Platz elf am Sonntag und wichtigen Punkten für den Meisterschaftskampf belohnt. In der Fahrerwertung belegt das Duo mit nur fünf Punkten Rückstand auf die Spitze Platz drei. Ihren Vorsprung in der Junior-Wertung bauten die Youngster sogar weiter aus. Krüttens Mannschaft von Schubert Motorsport liegt in der Teamwertung ebenfalls aussichtsreich auf der dritten Position.

Mit einem Doppelsieg im Gepäck reiste der 19 Jahre alte Trierer an die niederländische Nordseeküste, um zusammen mit seinem Teamkollegen Ben Green (GB) für das Team Schubert Motorsport die Spitze in der Gesamtwertung zu verteidigen. Doch einsetzender Regen kurz nach Beginn des ersten Zeittrainings dämpfte die Euphorie des Führungsduos. Ohne eine bis dahin gefahrene schnelle Runde im BMW M4 GT3 war man nun gegen die Zeiten der Konkurrenz, die noch im Trockenen auf die Strecke gegangen war, chancenlos. Die Aufholjagd wurde im Rennen durch viel Verkehr und schlechte Überholmöglichkeiten zur Mammutaufgabe. Zehn Minuten vor dem Fallen der Zielflagge fuhr ein Konkurrent zudem gegen einen Reifen von Krüttens BMW M4 GT3 und verursachte dadurch einen Schaden. Der ehemalige ADAC Stiftung Sport Förderpilot mussten den Boliden in der Box abstellen.

Auch der Sonntag gestaltete sich zunächst schwierig für das Team. Im Qualifying kämpfte man mit der Pace und ging vom letzten Platz aus in den zweiten Lauf in Zandvoort. Doch die Piloten gaben nicht auf und zeigten Kampfgeist. Es wurden Plätze durch Überholmanöver von Krütten und taktisches Geschick des Teams beim Boxenstopp gut gemacht. Ben Green zeigte bei seinem Stint ebenfalls keine Schwächen und das Team wurde am Ende mit dem Glück des Tüchtigen belohnt. Nachdem einige Konkurrenten durch technische Defekte oder Strafen in der finalen Runde noch Plätze verloren, sammelte das Duo wertvolle Punkte und hält somit weiterhin den Anschluss an die Spitze.

Niklas Krütten: „Ich habe versucht, am Sonntag einen guten Start zu erwischen und konnte auch Daniel Juncadella direkt überholen. Vor mir war Maximilian Götz, zu dem ich auch aufschloss. Ich war nah dran, aber das Überholen hier in Zandvoort ist sehr schwierig. Wir haben uns dann entschieden, als die ersten Boxenstopps begonnen hatten, einen Overcut zu machen. Ich fuhr schnelle Runden und konnte einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der gereicht hat, nach unserem Stopp vor Götz zu sein. Zum Rennende haben wir von Strafen und technischen Defekten der Konkurrenz profitiert und als Elfter noch Punkte gesammelt. Das war wichtig für die Meisterschaft.“

Für Krütten steht bereits am kommenden Wochenende das nächste Rennen auf dem Programm. Für COOL Racing tritt er bei der European Le Mans Series in Monza (Italien) an.

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