19. August 2021

News von Niklas

Le Mans liegt in der Luft
Bei den legendären 24 Stunden von Le Mans absolviert Niklas Krütten einen Gaststart im Michelin Le Mans Cup (MLMC). Gemeinsam mit dem Franzosen Mathieu de Barbuat pilotiert der 18-Jährige bei der „Road to Le Mans“ einen Ligier JS P320 für COOL Racing. Das Schweizer Team bestreitet mit zwei Fahrzeugen die komplette Saison des MLMC und setzt beim Event im Rahmen des Langstreckenklassikers in Frankreich ein drittes Fahrzeug ein. Insgesamt 46 Boliden mit 92 Piloten aus 21 Nationen gehen bei der besonderen Veranstaltung auf der 13,6 Kilometer langen Strecke La Sarthe an den Start. Es werden zwei Rennen über jeweils 55 Minuten ausgetragen: Das erste am Donnerstagabend (19. August), das zweite am Samstagmittag (21. August), nur wenige Stunden vor dem Start der 89. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans.

Erfolgreicher LMP2-Test in Belgien
Gemeinsam mit seinem COOL-Racing-Team aus der European Le Mans Series testete Niklas Krütten Anfang August auf dem Circuit de Spa-Francorchamps erstmals einen LMP2-Prototypen. Auf der belgischen Ardennenachterbahn pilotierte der 18-Jährige einen Oreca 07 und war begeistert: „Der Test war wirklich toll und hat mir sehr viel Spaß gemacht! Das Auto ist komplett anders als ein LMP3-Fahrzeug. Es hat mehr Leistung, deutlich mehr Abtrieb und fühlt sich mehr wie ein Formel-Fahrzeug an. Ich konnte mich recht schnell einfinden und mit jedem Outing dazulernen. Mit meinen Rundenzeiten waren das Team und ich sehr happy. Ich hoffe, dass ich bald weitere LMP2-Tests absolvieren kann.

Tabellenführer seit dem ersten Rennen
In der European Le Mans Series (ELMS) stellt Niklas Krütten seit dem ersten Rennen sein Können unter Beweis und überzeugt mit konstant guten Leistungen, die sich auszahlen. Der 18-Jährige übernahm gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen beim Saison-Auftakt in Spanien die Tabellenführung und verteidigt diese seitdem konsequent. Nach den Siegen in Barcelona und Spielberg, einem zweiten Platz in Le Castellet sowie einem Rang vier in Monza, behauptet er mit seinem Schweizer Team COOL Racing in der LMP3-Klasse nach wie vor die Führung. Der Vorsprung auf die nächsten Verfolger beträgt 13 Zähler. Zwei Rennen gilt es noch zu bestreiten und weitere wichtige Punkte in der Meisterschaft zu sammeln: Nächster Stopp ist vom 17. – 19. September im belgischen Spa-Francorchamps. Das Saisonfinale findet am 24. Oktober in Portimão in Portugal statt.

Einer der erfolgreichsten Stiftungsfahrer 2021
Niklas Krütten zählt seit 2019 zum ADAC Stiftung Sport Förderkader und ist in der aktuellen Saison einer der erfolgreichsten Fahrer. Die ADAC Stiftung Sport unterstützt 2021 insgesamt 24 junge Sportler, der Trierer ist der einzige Förderpilot im Prototypen-Bereich.
Niklas Krütten: „Von der Stiftung gefördert zu werden, ist echt toll und gibt mir ein gutes Gefühl! Der Start in eine Motorsportkarriere ist eine kostenintensive Sache. Jeder, der sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt, weiß, wie schnell sich die Ausgaben summieren. Jede Art von Förderung ist daher eine wichtige Unterstützung und hilft mir sehr. Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und bin für jeden einzelnen Sponsor sehr dankbar.“

Weiteres Highlight zum Jahresende
Zwei Rennen absolvierte Niklas Krütten bereits in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2021, am Jahresende kommt ein weiteres hinzu – und zwar ein ganz besonderes: Gemeinsam mit dem United Autosports Team geht er beim legendären Motul Petit Le Mans an den Start. Das Saisonfinale der IMSA steigt vom 11. bis 13. November auf der Road Atlanta. In den USA ist Krütten ebenfalls im LMP3-Klassement unterwegs und gab beim 12-Stunden-Rennen in Sebring im März sein Amerika-Debüt. Bei seinem zweiten Rennen rund drei Monate später, den „Sahlen’s Six Hours of the Glen“, fuhr das Team im Qualifying bereits auf die Pole-Position. Das Rennen beendete es schließlich auf Platz fünf.

Alle Updates zu Niklas Krütten gibt es auch auf seinen Social Media Accounts bei Instagram und Facebook (beide @niklaskruettenracing), Twitter (@NiklasKruetten) sowie LinkedIn (Niklas Kruetten).

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