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Der 18 Jahre alte Niklas Krütten aus Trier feierte beim 12-Stunden-Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship an diesem Wochenende in Sebring im US-Bundestaat Florida einen gelungenen Einstand.

Bereits in den Freien Trainings beeindruckte der Rookie-Champion der Euroformula Open des vergangenen Jahres mit konstant schnellen Zeiten, markierte in zwei von drei Sessions für sein Team WIN Autosport in der LMP3-Klasse sogar die schnellste Runde. Die 69. Ausgabe des traditionsreichen 12-Stunden-Rennens musste Krütten jedoch mit seinen Teamkollegen Matthew Bell aus Großbritannien und dem US-Amerikaner Rodrigo Sales nach einer starken Leistung eine Stunde vor Rennende vorzeitig beenden. Das Team lag zum Zeitpunkt des Ausfalls mit dem Duqueine D08 #83 auf Platz sechs.

Krütten war der einzige deutsche Pilot in den drei LMP-Klassen beim Rennen in Florida. Für WIN Autosport wird der Rheinland-Pfälzer auch die 4H Watkins Glen und das legendäre Petit Le Mans auf der Road Atlanta absolvieren.

Für das Fahrertrio ging es am Samstag von Platz sieben aus in den 12-Stunden-Marathon auf dem Sebring International Raceway. Insgesamt 37 Teams und Fahrzeuge aus fünf unterschiedlichen Klassen forderten von Krütten höchste Konzentration in seinen Stints. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport zeigte sich nervenstark und markierte mehrfach Bestzeiten für sein Team. Der Lohn der packenden Aufholjagd war zwischenzeitlich der vierte Platz in der LMP3-Klasse. Doch technische Probleme und harte Zweikämpfe auf der 6,02 Kilometer langen Strecke warfen das Team immer wieder zurück. Am Ende stellte Krütten das Fahrzeug nach elf Stunden und 265 absolvierten Runden in der Box endgültig ab. Er saß insgesamt mit mehr als sechs Stunden über die Hälfte des Rennens am Steuer des Duqueine D08 mit der Startnummer 83.

„Trotz technischer Probleme und Zwischenfällen auf der Strecke war das mit Abstand eines der besten und härtesten Rennen meines Lebens. Obwohl wir das Auto eine Stunde vor Schluss auf Platz sechs liegend abstellen mussten, habe ich jede Sekunde des Rennens genossen! Meine Pace war stark und ich hatte das Auto zur Halbzeit bis auf Position vier gebracht. Der Geruch der Grillfeuer der Fans während der Fahrt durch die Nacht war eine neue Erfahrung! Dieses Rennen gehört ab sofort zu meinen Favoriten und ich hoffe, dass ich in Sebring noch einmal starten kann“, sagte Krütten über seine Premiere für WIN Autosport im Le-Mans-Prototyp.

Nach dem Rennen in Florida wartet bereits das nächste Debüt auf den Motorsport-Profi. Am 18. April startet Krütten zum ersten Mal in der European Le Mans Series. Für das Team COOL Racing tritt er in der LMP3-Klasse beim 4h-Rennen in Barcelona in einem Ligier JS P320 an.

 

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